Der Holländer David Van der Poel gewinnt die siebte Auflage des Radcross Illnau.

OK-Präsident Beat Brüngger (2.v.l.) mit den Erstplatzierten des Elite-Rennens am Radcross Illnau und den Ehrendamen.

Der Holländer David van der Poel gewinnt zum zweiten Mal das Radcross Illnau. Die Belgier Vanthourenhout und Joseph komplettieren das Podest. Für die Schweizer Fahrer reichte es knapp nicht auf das Podest. Der Zürcher Oberländer Simon Zahner wird durch einen Sturz ausgebremst. Im Rennen der Frauen konnte Laura Verdonschot jubeln.

Bei windigem aber sommerlichen Herbstwetter verfolgten über 1500 Radsportbegeisterte die Rennen beim Schulhaus Hagen. Rund 250 Rennfahrerinnen und Rennfahrer bewältigten den Parcours des Radcross Illnau. OK-Präsident Beat Brüngger zeigt sich nach dem Renntag zufrieden: „Es freut mich riesig, dass so viele Fans und Rennfahrer den Weg nach Illnau gefunden und Stimmung gemacht haben.“

Favorit Van der Poel gewinnt zum zweiten Mal

Wie schon im letzten Jahr sicherte sich der Favorit David Van der Poel den Sieg im Elite-Rennen (UCI C2). Drei Runden vor Schluss trat der Niederländer so unwiderstehlich in die Pedalen, dass keiner der Konkurrenten folgen konnte. Im Ziel hatte der 26-Jährige fast eine Minute Vorsprung. Platz Zwei belegt der Belgier Dieter Vanthourenhout. Den Sprint um den dritten Rang gewann Thomas Joesph (BEL) vor dem Schweizer Severin Sägesser. Der Lokale Hoffnungsträger Simon Zahner fiel nach einem Sturz auf der Start- und Zielgerade bereits nach drei Runden aus der Entscheidung. Beat Brüngger zum Elite-Rennen: „Leider hat es wieder nicht für einen Schweizer Sieg gereicht, deshalb werden wir sicher auch 2019 wieder ein Rennen organisieren und hoffen dann auf einen Schweizer Sieg.“

Bei den Elite-Frauen gewann die Belgierin Laura Verdonschot vor der letztjährigen Siegerin Marlene Petitgirard aus Frankreich und Nikki Brammeier (GBR). Im Rennen der Kategorie Amateure/Masters/U19 siegte Loris Rouiller. Die Plätze zwei und drei sicherten sich Jürg Graf und Felix Stehli.

Kleine ganz gross

Auf einer verkürzten und etwas weniger anspruchsvollen Strecke versuchten sich die Kleinen als Radquerstars. Rund fünfzig Kinder starteten in den Kategorien „Kids-Cross“ und „Pfüderi“ (Jahrgänge 2002-2016). Auf dem Podest strahlten sie aber schon genauso wie die Profis. Auch im Jedermann-Rennen setzte sich der Vorjahres-Sieger durch. Sven Fürst (Winterthur/ZH) gewann Solo vor Yannick Rubli (Schwerzenbach/ZH) und Roger Schmutz (Jona/SG).

Vollständige Ranglisten: www.radcrossillnau.ch

 

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