Der Winterthurer Nationalrat und Swiss Olympic-Präsident Jürg Stahl ist enttäuscht über das Abstimmungsresultat zu "Sion 2026".

Jürg Stahl hoffte bis zuletzt auf einen positiven Ausgang der Abstimmung über den Olympiakredit für "Sion 2026" Im Wallis.

Nach dem Nein des Walliser Stimmvolks zu der finanziellen Unterstützung durch den Kanton zeigt sich Swiss Olympic enttäuscht vom Ausgang der Abstimmung. «Es ist uns leider nicht gelungen, eine Mehrheit von der Nachhaltigkeit und den Chancen von «Sion 2026» zu überzeugen», sagte Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl.

54 Prozent der Stimmberechtigten im Kanton Wallis haben heute die finanzielle Unterstützung von maximal 100 Millionen Franken für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele «Sion 2026» durch den Kanton abgelehnt. Swiss Olympic als nationales olympisches Komitee der Schweiz nimmt den Ausgang dieser Abstimmung und den damit verbundenen Rückzug des Kantons Wallis aus dem Kandidaturkomitee mit Bedauern zur Kenntnis. Das Kandidaturkomitee wird daher in den kommenden Tagen das Mandat zur Organisation von Olympischen und Paralympischen Spielen in der Schweiz an Swiss Olympic zurückgeben und die notwendigen Vorbereitungen zur Auflösung treffen.
 
«Es ist uns leider nicht gelungen, eine Mehrheit des Walliser Stimmvolks von der Nachhaltigkeit und den Chancen von «Sion 2026» zu überzeugen», sagte Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic und zugleich Präsident des Kandidaturkomitees. «Wir sind aber Sportler und akzeptieren diese Niederlage.» Gleichzeitig dankte Stahl all jenen, die die sich in den vergangenen Monaten und Wochen für das Projekt eingesetzt hatten - insbesondere der Walliser Regierung, der Stadt Sion, den Partnerkantonen, dem Bund und auch dem Internationalen Olympischen Komitee.
 
Swiss Olympic und das Kandidaturkomitee von «Sion 2026» treffen sich in den kommenden Tagen, um die Gründe für das Walliser Nein zu analysieren. «Wir werden genau erörtern, wieso unsere Argumente für «Sion 2026» im Wallis keine Mehrheit fanden», sagte Jürg Stahl.

Swiss Olympic bedauert den Ausgang der Abstimmung auch als Dachverband des Schweizer Sports. «In den vergangenen Monaten haben wir viel Goodwill für den Schweizer Sport erfahren, und in verschiedenen Gremien sind vielversprechende Ideen entstanden.  In den kommenden Monaten werden wir nun mit unseren Partnern prüfen, welche davon wir gleichwohl zu Gunsten des Schweizer Sports umsetzen können», sagte Jürg Stahl. 

www.swissolympic.ch

 

 

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