Pfadi Winterthur Handball verliert einen Spitzenhandballer. Joël Tynowski tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Joel Tynowski: Rücktritt vom Spitzenhandball bei Pfadi Winterthur Handball   (Bild: PD)

Einst galt er mit 17 Jahren in den Reihen von Pfadi Winterthur und im Schweizer Spitzenhandball als hoffnungsvolles Talent auf der rechten Flügelposition. Dann begannen den heute bald 24-jährigen schmerzhafte Probleme in den Hüften zu plagen. Es folgte Operation, Reha und ein steiniger Weg zurück zum Leistungshandball. Nun hat er aus gesundheitlichen Erwägungen doch kapitulieren müssen. Zu schlecht sind die Prognosen für das weitere Leben, sollte er nicht sofort kürzer treten.

Kompromisslosigkeit begleitete Tynowski von Anbeginn seiner Sportlerkarriere. Und sie ist es nun, welche auch den Rücktritt verlangt. „Ich habe eine Vorbildfunktion wahrzunehmen, der Spitzensport duldet keine Halbheiten“. Bereits im Verlauf der letzten Playoffs waren wieder vermehrt Schmerzen aufgetreten, durch die nun dank der neuen Hallen-Möglichkeiten ausgebaute Trainingsfrequenz hätten sich diese nochmals akzentuiert. „Die Gesamtbelastung ist für die Gesundheit nicht mehr verantwortbar, ich muss mein Leben neu ausrichten“.

Der Verein hat mit seinem sehr im Klub verwurzelten Rechtsaussen nach einer Ergänzung zur persönlichen und beruflichen Neuorientierung gesucht. Joël Tynowski stellt nun sein Engagement als Nachwuchstrainer seinen Nachfolge-Hoffnungsträgern zur Verfügung. Diese werden mit ihm einen weiteren, vorbildlichen Ausbildner bekommen.

Pfadi Winterthur bedauert diese gesundheitliche Entwicklung, hat aber auch Verständnis für den Entscheid und dankt Joël Tynowski für sein bisheriges, sehr grosses Engagement. Gleichzeitig freut man sich bei den Winterthurern, dass er der Pfadi-Familie weiterhin seine wertvollen Fähigkeiten zur Verfügung stellt und dem Verein die Treue hält. Der Klub wünscht ihm dabei viel Freude und Genugtuung.

www.pfadi-winterthur.ch






 

 

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